Corona Krise – Mary Rose startet Hungerhilfe mit smile4!

Hunger–Soforthilfe 2021

Anlass
Neben den verheerenden Auswirkungen von Corona fordert die aktuell Hungersnot im Süden zudem zahlreiche Todesopfer. Die Töpfe bleiben leer! Die Pandemie wird durch die wohl seit 40 Jahren heftigste Dürre noch verschärft! Die Regenzeit ist ausgeblieben oder kommt zu spät, um den Menschen die Nahrung zu sichern. Ca. 90% der Menschen im Süden sind Selbstversorger und leben von der kargen Landwirtschaft. Wenn die wenigen Vorräte aufgebraucht sind, dann essen die Menschen im Süden die Kakteenfrüchte. Sind diese weg, werden die Blätter zu einem Brei verarbeitet, der schwere Darmverstopfungen verursacht. Im Grunde wird alles was kreucht und fleucht verspeist, bis nur noch das Auswandern Richtung Stadt bleibt, in der Hoffnung, dass die Müllhalde dort noch was hergibt. Vor einigen Wochen ist im Süden eine Coronawelle durch die Dörfer geschwappt. Die Menschen haben keine Chance auf Behandlung. Selbst die "Universtitätsklinik in Tulear" hat keine Möglichkeit zur Beatmung. Strom ist kein stabiler Faktor, sondern funktioniert oft nicht. Auch bei unseren Operationen stehen wir oft mit der Stirnlampe im OP. Die Regierung versucht negative Corona-Berichterstattung im Keim zu ersticken. Erst gar nicht aufkommen zu lassen – das Problem Corona einfach verleugnen! 

Ziel
Die Menschen vorm Hungerstod und Wegzug zu retten. Durch das Notpakte - Abholzen in Verzweiflung zu verhindern.

Umsetzung
In unseren Dörfern im Süden ringsum das Naturreservat Bezà Mahafaly haben wir ein Ernährungsnotprojekt über usnere Schulkantinen gestartet. Ziel ist, dass alle Haushalte aus diesen Dörfern eine Grundausstattung an Nahrungsmitteln bekommen. Diese bestehen aus 20 kg Reis, 3 kg Bohnen, 1 l Kochöl und 1 kg Zucker. Das kling nicht nach viel, aber müsste ausreichen, um diese Hungersnot zu überstehen. Desweiteren wird in den Schulkantinen für die Dorfbewohner gekocht und stillende Mütter werden speziell unterstützt. Mehr im nächsten Beitrag mit Bildern.

Finanzierung
Einen stolzen Startbeitrag in der Höhe von € 1.500,– für unser Hungernotprojekt hat Mary Rose aus Dornbirn gespendet. Stefan Grabher ist es wichtig auch ein Stück seines Erfolges mit den Ärmsten zu teilen. Wir danken ganz herzlich! Weitere Spenden auf das Dachkonto unter dem Stichwort Hungersnot sind willkommen.

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Spendenkonto smile4
Raiffeisenbank am Hofsteig
BIC RVVGAT2B482
IBAN AT21 3748 2000 0008 6173
 

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Ansprechpartner
Obmann Ingo Plötzeneder

Team

Gebhard Fitz
nature Bereichsleiter
Ingrid Auer-Hollenstein
nature Bereich Stellvertretung