Das Problem: Keine Chance auf medizinische Versorgung

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Das Problem: Keine Chance auf medizinische Versorgung2017-04-03T13:19:25+00:00

Das Problem: Keine Chance auf medizinische Versorgung

In Madagaskar gibt es keine Krankenversicherung. Die meisten Menschen haben keine Chance auf eine medizinische Versorgung. Ein Spitalsaufenthalt und eine Operation ist für sie unerreichbar. Etwa 70 Prozent der 20 Millionen Einwohner verfügt über ein Tageseinkommen von weniger als 1 Euro.

Nur 30 Ärzte in Vorarlberg – wie wäre das?
In Vorarlberg werden Sie von 1300 Ärzten betreut und dennoch warten Sie oft lange auf einen Termin. In Madagaskar gibt es für diese Bevölkerungsanzahl 30 Ärzte. Die wenigsten Menschen können sich einen Arzt oder einen Spitalaufenthalt leisten.

Jahrelanges Leiden wäre nicht nötig
Die Menschen, die zu uns ins Spital kommen, kommen oft aus weiter Entfernung zu Fuß oder mit dem Ochsenkarren und nehmen große Strapazen in Kauf, um uns zu erreichen. Für sie ist der Einsatz von smile4 die einzige Hoffnung auf Hilfe.
Manche leben jahrzehntelang mit Missbildungen (angeboren oder nach Unfall), die ihnen ein normales Leben unmöglich machen. Bei vielen dieser Fälle hätte jahrelanges Leiden vermieden werden können, wenn sie medizinische Hilfe bekommen hätten. Es handelt sich dabei oft um Behandlungsmethoden, die bei uns zur medizinischen Grundversorgung gehören und Routineeingriffe sind. Durch die jahrelange Vernachlässigung entstehen häufig starke Verkrüppelungen (z.B. durch Kontraktionen der Haut nach Verbrennungen) und andere schwerwiegende Folgeerscheinungen.
Lesen Sie, wie wir diesen Menschen helfen!

Frustrierende Zustände in den öffentlichen Spitälern
Schafft es jemand in die öffentlichen Spitäler, muss er den Aufenthalt zur Gänze selbst bezahlen. Jede Behandlung, jede Operation, jedes Medikament, sogar die Matratze des Patientenbettes. Famlienangehörige müssen für den Patienten kochen und sorgen. Die Krankenschwestern und – pfleger kümmern sich ausschließlich um die medizinische Versorgung.


Die Patientenzimmer sind leer, weil sich niemand einen Krankenhausaufenthalt leisten kann.


Sogar die Matratzen, die sich in einem jammervollen Zustand befinden, müssen gemietet werden. Bettwäsche bringt man selbst mit.


Die Angehörigen halten Wache bei ihrem Kind. Sie schlafen und kochen auf dem Boden

Die madagassischen Ärzte befinden sich oft ebenfalls in einer frustrierenden Situation. Sie wollen helfen, verfügen aber nicht über die nötigen Mittel dazu: Es fehlt an allem. Die Geräte werden nicht gewartet und sind meistens kaputt, es gibt keine Einweg-Materialien, Medikamente sind teuer.

Wie können Sie helfen?

1. Mit Ihrer Spende für das medizinische Projekt kann ein Team von Ärzten nach Madagaskar reisen und dort zwei Wochen lang operieren.

2. Lesen Sie hier, wie Sie sonst noch helfen können!